
Sprach- und
Sprechstörungen im Erwachsenenalter
Im Erwachsenenalter können Kommunikationsprobleme durch unterschiedliche Ursachen entstehen, die sich oft deutlich auf das tägliche Leben auswirken – eine frühzeitige Diagnose und gezielte Therapie sind daher essenziell, um die Lebensqualität zu steigern.
Wir sind hier, um Ihnen zu helfen!
- Haben Sie Wortfindungsstörungen?
- Haben Sie Schwierigkeiten, Worte richtig auszusprechen?
- Fällt es Ihnen schwer, Sätze zu bilden?
- Ist ihre Aussprache undeutlich und verwaschen?
- Kommt es zu unerwarteten Sprechpausen?
- Haben Sie Probleme, Gesprächen zu folgen?
- Haben Sie Schwierigkeiten beim Lesen oder Schreiben?
Nutzen Sie die Chance, Ihre kommunikative Kompetenz wieder zu verbessern.
Sprach- und Sprechstörungen können nicht nur bei Kindern, sondern auch im Erwachsenenalter auftreten. Sie sind oft das Ergebnis neurologischer Erkrankungen, Verletzungen oder altersbedingter Veränderungen. Diese Einschränkungen der Sprache und des Sprechens haben oft große Auswirkungen auf die Kommunikationsfähigkeit des/der Betroffenen* und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Die Logopädie Bickel bietet effektive Therapiemöglichkeiten, um Betroffenen in Ebersbach-Neugersdorf und Umgebung zu helfen, ihre Kommunikationsfähigkeit wiederzuerlangen. In diesem Artikel gehen wir auf die verschiedenen Arten von Sprach- und Sprechstörungen im Erwachsenenalter ein, beleuchten Ursachen und Symptome und zeigen, wie eine logopädische Behandlung dabei helfen kann.
Sprach- und Sprechstörungen im Erwachsenenalter: ein Überblick
Sprach- und Sprechstörungen sind zwei unterschiedliche, aber eng miteinander verbundene Problembereiche. Während Sprachstörungen die Fähigkeit betreffen, Wörter und Sätze korrekt zu bilden und zu verstehen, sind Sprechstörungen durch Schwierigkeiten bei der Artikulation, dem Stimmklang oder dem Redefluss gekennzeichnet.
Sprachstörungen im Erwachsenenalter
Sprachstörungen können durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden. Zu den häufigsten gehören:
Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung, die durch eine Schädigung des Gehirns (z.B. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder Hirntumore) verursacht wird.
Sie führt zu Problemen beim Verstehen, Sprechen, Lesen und/oder Schreiben.
Auch bei fortschreitender Demenz, wie z.B. der Alzheimer-Krankheit, kann es zu einer zunehmenden Sprachverarmung und Aphasie kommen.
Sprechstörungen im Erwachsenenalter
Zu den häufigsten Formen von Sprechstörungen zählen:
Dysarthrie/Dysarthrophonie ist eine Störung des Sprechens, der Atmung und/oder der Stimmfunktion. Diese Funktionseinschränkungen treten infolge neurologischer Schädigungen oder Krankheiten auf. Sie führen häufig zu einer verwaschenen und undeutlichen Aussprache.
Ist die Planung der Sprechmotorik gestört spricht man von einer Sprechapraxie. Eine Sprechapraxie tritt fast immer in Kombination mit einer Aphasie auf.
Audiogene Sprechstörungen sind Aussprachestörungen, die infolge fehlender auditver Rückkopplung bei einer Schwerhörigkeit auftreten.
Symptome von Sprach- und Sprechstörungen im Erwachsenenalter
Die Symptome variieren je nach Art und Schwere der Störung und können ein breites Spektrum haben.
Typische Anzeichen für Sprachstörungen / Aphasien
- Wortfindungsprobleme: Schwierigkeiten, die richtigen Wörter zu finden; Abruf falscher Wörter und/oder fehlerhafte Lautstruktur
- Störungen in Satzbau und Grammatik: Satzabbrüche, Verkürzungen, Sprechen im Telegrammstil oder grammatikalisch fehlerhafte Sätze
- automatisierte Sprache: wiederkehrende Floskeln, Wiederholung des vorher Gesagten
- Sprachverständnisprobleme
- Probleme beim Lesen und Schreiben: Schwierigkeiten beim Erfassen und Verfassen von Worten/Texten
Typische Anzeichen
für Sprechstörungen
- Bewegungseinschränkungen von Lippen, Zunge, Gaumensegel und Kiefer: Die Aussprache ist verwaschen, undeutlich und oftschwer verständlich.
- Stimmklangveränderungen: Die Stimme klingt oft rau, leise oder monoton, auch näselnd.
- Atemprobleme: gestörte Atemkontrolle, verminderte Atemkapazität
- veränderter Sprechmelodie: eingeschränkte Prosodie, veränderter Sprechrhythmus, veränderte Lautstärke
Tipps für die Alltags-
kommunikation
Eine Sprach-/Sprechstörung trifft nicht nur den Betroffenen, sondern auch dessen Gesprächspartner. Wie kommunizieren wir miteinander, wenn einer von uns nicht (gut) sprechen kann?
- Grundsätzlich ist es wichtig, eine ruhige Gesprächsatmosphäre zu schaffen. Das beinhaltet auch, Nebengeräusche so weit wie möglich abzustellen.
- Nehmen Sie sich Zeit. Lassen Sie dem Betroffenen v.a. Zeit für seine Äußerung bzw. Antwort, halten Sie seine Pausen aus und üben Sie sich in Geduld. Hektik, Stress, Unruhe und Aufregung verstärken oft die Symptomatik.
- Tun Sie nicht zwei Dinge gleichzeitig (z.B. Sprechen und Laufen).
- Nehmen Sie Blickkontakt auf und halten Sie diesen. Das unterstützt das gegenseitige Verständnis.
- Sprechen Sie in normaler Lautstärke.
- Sprechen Sie mit dem Betroffenen in kurzen einfachen Sätzen und verwenden Sie ggf. Ja/Nein-Fragen.
- Verwenden Sie beide auch nichtsprachliche Ausdrucksmittel wie Gestik, Mimik, Gegenstände zeigen, Zeichnen oder Schreiben.
- Beide Gesprächspartner sollten sich immer wieder rückversichern, ob sie verstanden werden. („Hast Du das gemeint?“) Wiederholen Sie den Sinn des Satzes mit anderen Worten, wenn der Betroffene das Gesagte nicht verstanden hat. Signalisieren auch Sie als Gesprächspartner dem Betroffenen, was Sie verstanden haben und was nicht.
- Vermeiden sie komplexe Gesprächsituationen. Gespräche mit einem Partner sind leichter als wenn der Betroffene auf mehrere Personen reagieren soll.
- Behandeln Sie einander als gleichwertige Gesprächspartner
- Setzen Sie sich nicht unter Druck und begegnen Sie Fehlern entspannt und mit Humor statt mit Verzweiflung. Kommunikation ist das Ziel – nicht absolute Fehlerfreiheit.
- Tun Sie Dinge, die ihnen beiden Spaß machen und sprechen Sie darüber. Die Alltagskommunikation ist eine ständige und notwendige Übung.
Darum sind wir der richtige Ansprechpartner
Für Betroffene von Sprachstörungen im Erwachsenenalter und Sprechstörungen im Erwachsenenalter ist eine spezialisierte Therapie besonders wertvoll. Mit unserer Praxis in Ebersbach-Neugersdorf bieten wir nicht nur die lokale Nähe, sondern ermöglichen eine regelmäßige Betreuung, die für den Erfolg der Therapie entscheidend ist.
Kompetente und erfahrene Therapeuten
Unsere Therapeuten haben langjährige Erfahrung in der Behandlung von Sprach- und Sprechstörungen und sind bestens geschult, um maßgeschneiderte Therapiepläne für Erwachsene zu erstellen. Mit einer frühzeitigen Diagnose und einer gezielten Behandlung lassen sich deutliche Fortschritte erzielen.
Individuelle Behandlung
Jeder Patient wird individuell betreut, um die bestmögliche Unterstützung zu gewährleisten. Die Therapieziele werden gemeinsam festgelegt, um einen realistischen und erfolgreichen Behandlungsverlauf zu erreichen. Unser Ziel ist es, dass Betroffene ihre Kommunikationsfähigkeit wieder verbessern und ein erfülltes Leben führen können.
Logopädische Therapie
Unsere Logopädie bietet in Ebersbach-Neugersdorf eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene von Sprach- und Sprechstörungen im Erwachsenenalter. Ziel der Therapie ist es, die Kommunikationsfähigkeit zu verbessern und eine bestmögliche Lebensqualität zu erreichen.
Diagnostik und Therapieplanung
Am Anfang jeder logopädischen Behandlung steht eine umfassende Diagnostik, um die genaue Art und Schwere der Störung festzustellen. Darauf basierend wird ein individueller Therapieplan erstellt. Die Therapieansätze variieren je nach Störung und können folgende Maßnahmen umfassen:
- Aphasie-Therapie
Übungen zur Verknüpfung und Reaktivierung möglichst aller sprachlicher Modalitäten (Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben) zur Verbesserung und ggf. einer Teilhabe an der Alltagskommunikation. - Dysarthrie-Therapie
Muskuläre Aktivierung sowie Atem-, Stimm- und Sprechübungen zur Verbesserung der sprachlichen Kommunikation. - Training nonverbaler Kommunikationsmöglichkeiten
Bei sehr schweren Aphasien/Dysarthrien umfasst die Therapie auch das Training nonverbaler Kommunikationsmöglichkeiten bzw. die Unterstützung beim Finden geeigneter Kommunikationshilfen.